Maria Salzger und Johannes Kappel umrahmten die heurige von Viktor Sailer gestaltete Maiandacht in Dörfla. Unter dem Motto "Ja zum Leben sagen" wurde in den Fürbitten um Frieden ersucht:
- Wir beten um den Frieden in der Welt und unter den Völkern: dass Menschenrechte geachtet werden, und die Gewalttätigen nicht die Überhand gewinnen.
- Wir beten um den Frieden in unserem Land: dass der Terrorismus ein Ende hat, und die Gruppen der Gesellschaft sich nicht feindlich gegenüberstehen.
- Wir beten um den Frieden zwischen den Religionen: dass sie einander mit Respekt und Toleranz begegnen.
- Wir beten um den Frieden in der Kirche: dass die Christen zur wahren Einheit zusammenfinden.
- Wir beten um den Frieden in unserer Pfarrgemeinde: dass wir gerne zusammenkommen, dass wir einander helfen und ein Zeugnis der Liebe und Einigkeit geben.
- Wir beten um den Frieden an unserem Wohnort: dass wir alten Streit beenden und um das Wohl aller besorgt sind.
- Wir beten um Frieden in unseren Familien: dass die Eheleute in Treue verbunden bleiben, dass Jung und Alt einander mit Verständnis begegnen und die Bereitschaft zur Versöhnung wächst.
- Wir beten in Stille um den Frieden im eigenen Herzen: dass wir frei werden von Neid und Bitterkeit und mit Klugheit und Demut Frieden stiften können.
Anschließend hat die Kapellengemeinschaft Dörfla zu einer Agape geladen.
Marianne Wolf war am 5.1.2026 mit dem Sternträger (Theo) und den Königen Kaspar, Melchior, Balthasar (Benjamin, Mateo, Timo) in den Gassen von Dörfla unterwegs. Mittagessen gabe es beim Murwirt und die Abrechnung ergab am Abend stolze € 1.100,--.
Am 5.1.2026 haben sich "Erwachsene" Könige in der Kapelle eingefunden und mit ihren Stimmen die Besucher erfreut.
In der katholischen Kirche gibt es den Brauch der Herbergsuche. Meist wird ein Marienbild von einer Familie zur einer anderen gebracht. Das Bild bleibt dort jeweils für ein paar Tage, findet dort für ein paar Tage eine Herberge, eine Unterkunft. Man erinnert sich, wie schwierig es für Maria und Josef war einen Platz zu finden, um Jesus auf die Welt zu bringen, wie schwierig es war die Voraussetzung zu schaffen, damit Jesus uns seine Botschaft verkünden kann. Obwohl Maria hoch schwanger war mussten sie von Haus zu Haus gehen, immer wieder anklopfen, fragen und wurden nicht eingelassen.
Die Kapellengemeinschaft Dörfla pflegt nun schon seit vielen Jahren den Brauch der Herbergssuche in ihrer Kapelle. Bei der Herbergsfeier denken wir wie schwierig es auch für viele Menschen in der heutigen Zeit ist, eine Herberge zu finden. Wir denken an Menschen, die in unserer Zeit auf der Suche nach einer Unterkunft, nach Geborgenheit, nach Liebe sind und was wir für sie tun können. Wir denken daran, wie schwierig es ist, Jesus - und damit seine Botschaft - in unserer heutigen Welt ankommen zu lassen.