36 Gruppen waren 3 Tage, vom 2. bis 4. Jänner 2026, im Pfarrgebiet von Hausmannstätten (Hausmannstätten, Vasoldsberg, Grambach und Gössendorf) unterwegs und sammelten Spenden für Menschen in Tansania.
Rund 220 Kinder, Jugendliche und Erwachsene ermöglichten, dass dabei eine Summe vonEuro 36.207,83 gesammelt wurde.
Ein Dank ergeht an dieser Stelle an die Pfarrbevölkerung für die großzügige Spendenbereitschaft und ein großes Dankeschön an alle Sternsinger*innen, Begleiter*innen, Köch*innen, Chauffeure und an das Team im Hintergrund: Tagesverantwortliche, Kassiere, Verantwortliche für Kleidung, Abendjause, Entsendung bei der Krippe, Anmeldung, Reinigung, Lieder/Texte/Probe, PR und Reparatur.
Die gedruckte Ausgabe haben unsere fleißigen Austräger bereits verteilt.
Hier und auf der Homepage des Seelsorgeraumes www.koegelberg.graz-seckau.at veröffentlichen wir das gesamte SR-Blatt mit den Inhalten aus unseren 5 Pfarren.
John Henry Kardinal Newman – ab 1.11.2025 neuer Kirchenlehrer
Für mich wenig überraschend, weil er schon während meiner Dissertation (1984 abgeschlossen) als heiligmäßig gegolten hat. Heilige sind keine „Super-Christen“ sondern Frauen und Männer, die im Alltag, dort wo sie leben und wirken, authentisch und einladend Christ-Sein in Tat und Handlung erfahrbar machen. Ich selber konnte im Oktober 2019 am Petersplatz in Rom seine Heiligsprechung (Kanonisierung) und tags darauf die englischsprachige Messe in der Lateranbasilika mitfeiern. Die seltene Verleihung des Ehrentitels „Kirchenlehrer“ ist insgesamt eine logische Konsequenz. Sie wird jenen Heiligen zuteil, die einen prägenden Einfluss auf die Theologie der Kirche haben. Wie z.B.: Papst Gregor der Große (540 – 604), die Theologen und Philosophen Anselm von Canterbury (1033 – 1109) und Thomas von Aquin (1225 – 1274), die Mystikerin Katharina von Siena (1347 – 1380) oder die Universalgelehrte Hildegard von Bingen (1098 – 1197).
Wer war nun John Henry Newman? Er wurde am 21. Februar 1801 in London geboren und wuchs in einer wohlhabenden christlichen Familie auf. Auf seine Schulzeit in einem Eliteinternat folgte das Theologiestudium am Trinity-College in Oxford. Dort wurde er 1825 zum Priester der Anglikanischen Kirche geweiht. Nach langen inneren Kämpfen konvertierte der inzwischen bekannte Gelehrte 1845 zum Katholizismus. 1847 folgte seine Priesterweihe in Rom. Sein Schritt sorgte in beiden Kirchen für Anfeindungen und Verdächtigungen. In der Katholischen Kirche entwickelte Newman eine prägende Rolle als Theologe und später als Kardinal. In England gründete er die Oratorianergemeinschaft. Er starb am 11.8.1890 in Edgbaston. Anfangs Kritik und Misstrauen ausgesetzt, gilt John Henry Newman inzwischen als eine Brücke zwischen Anglikanern und Katholiken.
Anlässlich der Heiligsprechung Newmans schrieb damals Prinz Charles (heute King Charles III) in einem Beitrag für den L‘ Osservatore Romano folgendes: „In der Epoche, in der er lebte, stand Newman für das Leben des Geistes gegen jene Kräfte, die die Würde des Menschen und die Bestimmung des Menschen herabsetzen wollten. In der Epoche, in der er zur Heiligkeit gelangt, ist sein Vorbild notwendiger denn je und zwar wegen seiner Fähigkeit auf bestmögliche Weise für etwas einzutreten, ohne anzuklagen; zu widersprechen, ohne respektlos zu sein und - vielleicht vor allem - Unterschiede als Orte der Begegnung und nicht der Ausgrenzung zu sehen. …
Sein Einfluss war enorm. Als Theologe zeigte sein Werk über die „Entwicklung der Lehre“, dass unser Gottesverständnis mit der Zeit wachsen kann und übte großen Einfluss auf spätere Denker aus. Einzelne Christen haben die Erfahrung gemacht, dass ihre persönliche Frömmigkeit durch die große Bedeutung, die er der Stimme des Gewissens zumaß, herausgefordert und gestärkt wurde. …
Als Anglikaner führte er jene Kirche zu ihren katholischen Wurzeln zurück und als Katholik war er bereit aus der anglikanischen Tradition zu lernen, indem er die Laien förderte. …
Während wir das Leben dieses großen Briten, dieses großes Kirchenmannes und wie wir jetzt sagen können – dieses großen Heiligen, der die Spaltungen zwischen Traditionen überbrückt, in Erinnerung rufen, ist es sicher richtig, dass wir für die Freundschaft danken, die trotz des Abschiedes nicht nur angedauert hat, sondern gestärkt wurde. Im Bild der göttlichen Harmonie, das Newman so beredt zum Ausdruck gebracht hat, können wir sehen: Wenn wir den verschiedenen Wegen, zu denen unser Gewissen uns ruft, aufrichtig und mutig folgen, können all unsere Spaltungen zu größerem Verständnis führen und all unsere Wege ein gemeinsames Zuhause finden.“
Viele theologische Überlegungen sind etwa 100 Jahre später beim II. Vatikanischen Konzil (1962 – 1965) rezipiert (aufgenommen) worden, z.B. die Rolle der Laien (Taufberufung), Gewissensfreiheit, Glaube und Vernunft, Entwicklung der Glaubenslehre, die Predigt als Verkündigung…
Zusammenfassend lässt sich sagen, als sich die Katholische Kirche in England auf eine Gettomentalität zurückgezogen hatte, stand Newman als ein Leuchtturm für jene, die nach einer offeneren Kirche Ausschau hielten. Er hatte keine Angst vor den Entdeckungen Darwins und den Bibelstudien. Er war der Anwalt der Freiheit für die Forschung in dem stillen Vertrauen, dass es letzten Endes keinen Konflikt geben könne zwischen den Entdeckungen der Geschichte, der Naturwissenschaft und den Offenbarungswahrheiten. Er hatte auch den Mut, die Katholiken an die Lehre des Heiligen Thomas vom Primat des Gewissens zu erinnern, wonach unter Gewissen Umständen ein katholisches Gewissen die Pflicht hat, selbst gegen einen Papst zu stehen. Er stand als Symbol für intellektuelle Ehrlichkeit und geistige Integrität.
Einige wichtige Aussagen:
„Leben heißt sich wandeln und sich oft gewandelt haben, heißt vollkommen sein.“
Nachdem das I. Vatikanische Konzil (1869 – 1870) die päpstliche Unfehlbarkeit festgeschrieben hatte, formulierte er ein paar Jahre später folgenden Bahn brechenden Trinkspruch: „Müsste ich einen Toast auf die Religion ausbringen, würde ich auf den Papst das Glas erheben aber zuvor auf das Gewissen.“
Sein Wappenspruch als Kardinal „ cor ad cor loquitur , das Herz spricht zum andern Herzen und seine Grabinschrift in Birmingham „ex umbris et imaginibus in veritatis“, aus Schatten und Bildern zur Wahrheit.
Der Gedenktag des Heiligen John Henry Newman wird am 9. November begangen.
Als geistlicher Mensch ist von ihm das berühmte Gebet „Lead, kindly light“ überliefert und hat Eingang in das anglikanische Gesangsbuch gefunden.
Lead, kindly light
Führ liebes Licht, im Ring der Dunkelheit
führ du mich an.
Die Nacht ist tief, noch ist die Heimat weit
führ du mich an!
Behüte du den Fuß: der fernen Bilder Zug
begehr ich nicht zu sehn: ein Schritt ist mir genug.
Ich war nicht immer so, hab‘ nicht gewusst
zu bitten: du führ an!
Den Weg zu schauen, zu wählen war mir Lust –
doch nun: führ du mich an!
Den grellen Tag hab ich geliebt und manches Jahr
regierte Stolz mein Herz, trotz Furcht: vergiss was war!
So lang gesegnet hat mich deine Macht, gewiss
führst du mich weiter an,
durch Moor und Sumpf, durch Fels und Sturzbach bis die Nacht
Start der Firmvorbereitung am Freitag, 21. November 2025, 18.00 Uhr, in der Pfarrkirche, im Anschluss erstes Kennenlernen in der Firmgruppe!
Bei der Firmvorbereitung nehmen sich die Jugendlichen Zeit für ihren Glauben. Sie werden durch Firmbegleiter*innen darauf vorbereitet, wie sie ihr Christsein ernst nehmen können und wie schön Christsein ist und wie viel Gelassenheit ihr JA zu Gott und das JA von Gott für sie mit sich bringt.
Die Firmung ist ein einmaliges Sakrament, bedeutet Stärkung bzw. Bekräftigung, welches den Firmling in besonderer Weise mit dem Heiligen Geist beschenkt.
Die Firmung am Samstag, 4. Juli 2026 wird Pater Mag. Bernhard Pesendorfer spenden.
Frische Limonaden am Stand ausschenken, win-win für alle? Ja, denn egal ob Zitronenlimonade oder Beereneistee, die frisch zubereiteten Limonaden wurden von den Gästen sehr genossen! Und die Jugendlichen? Die hatten großen Spaß beim Ausschenken, Verkaufen und natürlich auch am Ausprobieren der anderen Angebote.
Baumikus und Bauhilde haben eine neue Bleibe gesucht! Nach langer Herbergsuche haben sie schlussendlich einen Platz im Garten gefunden!
Dank der KJ Gnas wurden wir bei der Baumpflanzchallenge nominiert und haben die Challenge dankend angenommen. Gleich 2 Bäume wurden gepflanzt und somit ein Zeichen für die Umwelt gesetzt. Das Video dazu findet man auf Instagram (kjhausmannstaetten) sowie auf Facebook.
Auch heuer durften wir wieder ein unvergessliches Jugendlager erleben – diesmal in Mureck. Schon am ersten Tag wartete ein besonderes Highlight: Eine spannende Schnitzeljagd führte uns quer durch den Ort und sogar über die Grenze bis nach Slowenien. Am Nachmittag stand dann Erholung und Action zugleich auf dem Programm. In der Therme Bad Radkersburg wurde gerutscht, geplanscht und nach Herzenslust gebadet.
Der Sonntag begann sportlich mit einer kleinen Olympiade, bei der wir unser Können und unseren Teamgeist unter Beweis stellten. Zum Abschluss ließen wir das Wochenende gemütlich beim Buschenschank ausklingen.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren. Es war wieder einmal eine Riesengaudi und ein Erlebnis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird!